26.09.2014 12:18

SOPHIA living network und Joseph-Stiftung gewähren Gästen aus dem vdw Niedersachsen Bremen tiefen Einblick

SOPHIA und Joseph-Stiftung waren vom 14.-17. September 2014 Gastgeber für eine 18-köpfige Delegation des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e. V. (vdw Niedersachsen Bremen), um zu zeigen, wie die Entwicklung rund um das Thema "Wohnen" aktiv gestaltet werden kann.

Snack im Garten des SOPHIA living labs

Einen ganzen Tag lang waren SOPHIA living network und Joseph-Stiftung in Bamberg Gastgeber für eine 18-köpfige Delegation des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e. V. (vdw Niedersachsen Bremen). Vom 14. bis 17. September 2014 sammelten die Firmenvorstände und Geschäftsführer sowie Verbandsfunktionäre Anregungen in Franken. Entsprechend unserem Motto, „Sicher mehr, als Sie erwarten!“, erlebten die Besucher aus dem Norden der Republik, dass man sich hierzulande nicht damit zufrieden gibt, Immobilienbestände bloß zu verwalten; vielmehr gilt es, die Entwicklung des umfassenden Themenkomplexes „Wohnen“ aktiv zu gestalten. „Innovation aus Tradition“, titelte unlängst ein Onlineportal über die Joseph-Stiftung.
Weitere Reisestationen außer Bamberg waren Würzburg und Schweinfurt, wo die kommunalen Wohnungsunternehmen Einblicke in ihre Arbeit gaben bzw. jeweils zwei besondere Bauwerke präsentierten. In Bamberg gehörten zum Besichtigungsprogramm auch umfassende Informationen über die Unternehmensstrategie und über Konzepte, um auf gesellschaftliche Trends und auf Unwegbarkeiten der Branche nachhaltig einzugehen. So konnten die Gäste nach einem Spaziergang durch das junge Wohngebiet „Mayersche Gärtnerei“, wo die Joseph-Stiftung in einem städtebaulichen Vertrag die üppige Begrünung, Verkehrs- und Lärmreduzierung sowie die umweltfreundliche Fernwärmeversorgung zur Maßgabe machte, im benachbartem Stadtteil Gaustadt das mit dem BArrierefrei-Preis dekorierte Haus MITEINANDER kennenlernen. Dieses ist als bayernweites Projekt mit Vorbildcharakter im Rahmen des Förderprogramms WAL („Wohnen in allen Lebensphasen“) errichtet sowie nach den Kriterien des gemeinsam mit der Caritas entwickelten Wohnmodells „In der Heimat wohnen“ umgesetzt worden.
In dem von der Joseph-Stiftung und SOPHIA living network betriebenen AAL-Musterhaus an der Villachstraße (AAL steht für Ambient Assisted Living, also technikgestützte Assistenzsysteme) dreht sich alles um das sichere und komfortable Wohnen im Alter. Das Musterhaus ist eine bewohnte Forschungsstation, in der neue Produkte wie ein mit Sensoren ausgestatteter „Sturzteppich“ oder intelligente Einbruchsicherungen auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden.
Unfälle und sonstige unangenehme Überraschungen sollen ja nicht nur in Seniorenhaushalten vermieden werden. Um unsere sogenannten Verkehrssicherungspflichten rund um den von uns bewirtschafteten Immobilienbestand zuverlässig erfüllen und dies im Falle eines nie 100-prozentig auszuschließenden Schadensfalles nachweisen zu können, hat die Joseph-Stiftung EBKON, eine elektronische Bestandskontrolle (systematisch planen und durchführen und dokumentieren), „erfunden“. Die entsprechende gleichnamige Software wird von einer weiteren Stiftungs-Tochter, der FIDENTIA Wärmemessdienst & Kabelservice GmbH, vertrieben. In der Version PLUS wird sie bei den Nutzern nicht mehr vor Ort installiert, sondern neutral für den jederzeitigen Zugriff bereitgestellt und stets aktuell gepflegt.
Zwei weitere mehr oder weniger „exotische“ Sparten im weiten Betätigungsfeld der Joseph-Stiftung bildeten im historischen Stadtensemble der Oberen Mühlen den Abschluss der hiesigen Exkursion. In einem Umfeld mit mehr Flair als hier im Studentenwohnheim mit insgesamt 110 individuell geschnittenen Apartments könnten junge Menschen ihren Lebensabschnitt der universitären Ausbildung nicht verbringen, waren sich die wohnungswirtschaftlichen Experten nach einer Hausführung einig. Erstaunt, dass die Joseph-Stiftung auch Ökostrom aus Wasserkraft erzeugt, und verblüfft über die Größe der im Flusslauf der Regnitz nicht sichtbaren Anlage zeigten sie sich, nachdem sie einige Meter in die Tiefe gestiegen waren. Da die Turbinen derzeit generalsaniert werden, konnten sie manches riesige Maschinenteil quasi hautnah inspizieren.
Abschließend gebührt herzlicher Dank allen Referenten, die ihren jeweiligen Part leidenschaftlich vorstellten: Vorstand Reinhard Zingler; Dr. Andreas Hölscher, Leiter des als Baubetreuungsmaßnahme von der Joseph-Stiftung errichteten Archivs des Erzbistums Bamberg, mit seinen Mitarbeitern Birgit Schäder und Georg Ruß; Ulrike Hanna, Abteilungsleiterin „In der Heimat wohnen“; Steffen Wittig, Sicherheitsfachkraft und EBKON-Verantwortlicher; FIDENTIA-Vertriebsleiter Ralf Hirle; SOPHIA-Geschäftsführer Anton Zahneisen und seine für die Beratung und Öffentlichkeitsarbeit zuständige Kollegin Ruth Knapheide; Julitta Ritzel, die die Bamberger Studentenwohnheime der Joseph-Stiftung verwaltet, und Hausbetreuer Udo Eppstein; Michaela Meyer, Abteilungsleiterin „Energie“, und Kraftwerksbetriebsleiter Werner Englisch.